Beidseitige Versorgung mit einem Cochlea-Implantat

Um Alltagsgeräusche stereo zu hören, müssen wir mit beiden Ohren hören können.

Girl sitting on a couch

 

Im Interesse einer kompletten, stärker am natürlichen Hören orientierten Hörerfahrung ist die beidseitige Versorgung (das heißt: die Versorgung beider Ohren mit jeweils einem Cochlea-Implantat) für Kandidaten und Träger eines Cochlea-Implantats die ideale Lösung.

 

 

Unterschied zum einseitigen Hören

Wenn nur ein Ohr einwandfrei funktioniert, kann das Hören von Umgebungsgeräuschen schwerfallen. Das ist darauf zurückzuführen, dass Ihr Kopf wie eine Barriere für Geräusche aus bestimmten Richtungen wirkt. Die beidseitige Versorgung mit einem Cochlea-Implantat trägt dazu bei, dass Sie Sprache und Geräusche aus allen Richtungen hören können – wie es auch beim natürlichen Hören der Fall ist.

 

Einseitiges Hören Beidseitiges Hören
Demonstration of unilateral cochlear implantation Demonstration of bilateral cochlear implantation
Werden Audiosignale nur von einem Ohr wahrgenommen, fällt es dem Gehirn schwer, ihre Entfernung und Richtung festzustellen. Die Lokalisierung der Quelle der Audiosignale und die Konzentration auf eine einzelne Stimme in einer Menge werden dadurch erschwert. Mit beiden Ohren hören zu können ist die Voraussetzung für räumliches Hören. Dadurch kann auch leise oder entfernte Sprache herausgefiltert, eine einzelne Stimme bei Hintergrundgeräuschen separiert sowie die Richtung der Schallquelle erkannt werden.

Nachgewiesene Vorteile für CI-Träger

  • In jedem Umfeld besser hören
    Einseitiges Hören kann insbesondere in Umgebungen mit vielen Geräuschen wie Unterrichtsräumen, Restaurants und geschäftigen Büros sehr schwierig sein. Wer mit beiden Ohren hört, kann sich in Situationen mit vielen Geräuschen besser auf die gesprochene Sprache konzentrieren.
  • Einseitiges Hören
    Werden Audiosignale nur von einem Ohr wahrgenommen, fällt es dem Gehirn schwer, ihre Entfernung und Richtung festzustellen. Die Lokalisierung der Quelle von Audiosignalen und die Konzentration auf eine einzelne Stimme in einer Menge werden dadurch erschwert.
  • Beidseitiges Hören
    Mit beiden Ohren hören zu können ist die Voraussetzung für räumliches Hören. Dadurch kann auch leise oder entfernte Sprache herausgefiltert, eine einzelne Stimme bei Hintergrundgeräuschen separiert sowie die Richtung der Schallquelle erkannt werden.