Die Geschichte von Quim

Quim wurde mit Atresie/Mikrotie geboren, aber die frühzeitige Behandlung mit Baha® Hörlösungen bedeuteten, dass er hören konnte.

Quim with his mother and his Baha system

Quim wurde beidseitig ohne äußeren Gehörgang geboren — die sogenannte bilaterale Atresie. Wie viele andere Kinder mit Atresie litt Quim zudem an Mikrotie, einer Missbildung des äußeren Ohres. In Quims Fall bedeutete dies, dass seine Ohren sich überhaupt nicht ausgebildet hatten. Als Folge davon litt Quim an Schallleitungsschwerhörigkeit, die seine Entwicklung hätte schwer beeinträchtigen können. Quims Mutter Montse erläuterte, warum die Familie unverzüglich Quims Hörverlust behandeln ließ.

„Wir wollten nicht, dass Quims Spracherwerb verzögert würde. Das Hören ist so wichtig, dass wir die Operation so schnell wie möglich durchführen ließen“, sagte sie.

Baha® Geräte sind eine gute Lösung für Kinder mit Atresie/Mikrotie 1—2, weil sie die Probleme im Außenohr und Mittelohr umgehen und den Schall direkt an das gesunde Innenohr leiten. Baha Geräte können auch früh in der Kindheit implantiert werden. Kinder wie Quim haben damit beste Chancen, sprechen, lesen, schreiben zu lernen und mit ihren Altersgenossen zu kommunizieren.

Quims Behandlung begann mit einem Baha Softband, ein einstellbares, elastisches Band für Kinder und Kleinkinder, wenn sie noch nicht alt genug sind für ein Implantat.

„Als Quim das erste Mal sein Baha Softband trug, fing er an zu weinen. Er war 7 Monate alt und ich glaube, dass er meine Stimme nicht erkannte,“ erzählte sie.

Im folgenden Jahr wurde Quim im rechten Ohr ein Baha Gerät implantiert und im Jahr darauf im linken. Quims Mutter berichtete, dass Quim — wie viele Kinder mit Atresie/Mikrotie — von der Vielseitigkeit des Baha Systems profitierte. Mit den Geräten auf beiden Seiten hat Montse den Eindruck, dass Quim „viel besser hört, und ich sicher bin, dass ihm das in der Schule sehr hilft.“

Heute beschreibt Montse Quim als „normalen Jungen mit einem normalen Leben“, der „jeden ansteckt mit seiner Fröhlichkeit.“ Er ist ein leidenschaftlicher Fußballspieler, der die Fangesänge seiner Fußballmannschaft, dem FC Barcelona, gern hört. Quim hört mit dem Baha Audioadapter die Fußballspiele und seine Lieblingsmusik im Radio.

„Quim wäre ohne seine Baha Geräte nicht derselbe. Ihm würden viele Informationen fehlen“, sagte Montse.

Auf die Frage, was sie anderen Eltern sagen würde, die ein Baha Implantat für ihr Kind in Betracht ziehen, antwortete sie einfach:

„Ja, ja, ja.“

  1. Kunst SJ, Hol MK, Mylanus EA, Leijendeckers JM, Snik AF, Cremers CW. Subjective benefit after Baha system application in patients with congenital unilateral conductive hearing impairment. Otol Neurotol. 2008 Apr;29(3):353-58.
  2. Saliba I, Woods O, Caron C. Baha results in children at one year follow-up: a prospective longitudinal study. Int J Pediatr Otorhinolaryngol. 2010 Sep;74(9):1058-62.

Hinweis: In den USA und Kanada sind knochenverankerte Implantate für Kinder ab fünf Jahren vorgesehen.