Nucleus® Cochlear-Implantate nach wie vor unübertroffen
Aktuelle Daten belegen weltweit höchste Zuverlässigkeit
- Hannover, März 2011 - Cochlea-Implantate (CI) eröffnen gehörlos geborenen Kindern sowie hochgradig hörgeschädigten Kindern und Erwachsenen den Zugang zur Welt des Hörens. Für diese Menschen ist es ein wesentlicher Garant für Kommunikationsfähigkeit und Lebensqualität, dass sie sich jederzeit auf die CI-Systeme verlassen können. Cochlear, weltweit führender Hersteller für implantierbare Hörlösungen, untersucht deshalb seit mehr als 20 Jahren fortlaufend die Zuverlässigkeit seiner CI-Systeme und veröffentlicht diese Untersuchungsergebnisse.
Die aktuell vorgestellten Daten belegen einmal mehr: Die Cochlear Nucleus Implantate besitzen eine unübertroffen hohe Zuverlässigkeit. Diese konnte mit den neusten Entwicklungen sogar nochmals gesteigert werden. – 18 Monate nach Markteinführung liegt die Zuverlässigkeitsrate hier bei 99,96 Prozent.
Cochlea-Implantate ermöglichen Menschen mit hochgradiger bzw. an Taubheit grenzender Hörschädigung ein Leben in der hörenden Welt. Doch fällt ein solches Implantat aus, kostet das den Betroffenen nicht nur Zeit und Nerven. Vor allem wird er schlagartig und für mehrere Wochen zurückversetzt in ein Leben in Stille; und er muss sich einer erneuten Operation unterziehen.
„Die Zuverlässigkeit der CI-Systeme ist extrem wichtig – und daher maßgeblich bei Entscheidungen für eine CI-Therapie“, so Robert Pera, Senior Clinical/Technical Specialist der Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG. „Insbesondere das Implantat muss einer Vielzahl von Belastungen standhalten – etwa auch denen eines ganz normalen Kinderalltags mit Toben, Klettern oder Fußballspielen.“
Um den CI-Trägern, den Kliniken sowie den Kandidaten für eine CI-Versorgung fortlaufend Einblick in die Zuverlässigkeit seiner Implantate zu geben, veröffentlicht Hersteller Cochlear als bisher einziger Anbieter sämtliche Zuverlässigkeitsdaten in einem halbjährlich erscheinenden Report. Zudem legt Cochlear großen Wert darauf, dass diese Daten auf Basis neuster europäischer Standards erhoben werden. Diese berücksichtigen beispielsweise auch, ob ein Implantat durch äußere Einwirkungen ausgefallen ist, etwa durch einen Schlag oder einen Sturz.
Die Dokumentation belegt, dass die Zuverlässigkeit der Implantate seit Bestehen des Unternehmens kontinuierlich weiter angehoben wurde. Die Daten zeigen weiterhin, dass es bei den verwendeten Materialien keinerlei Anzeichen für eine eventuelle Ermüdung gibt. Das jüngste Cochlear Nucleus CI512 Implantat, das vor zirka 18 Monaten eingeführt wurde, besitzt aktuell eine Zuverlässigkeitsrate von 99,96 Prozent. Auffällig ist zudem, dass es bei CI-versorgten Kindern weniger Ausfälle gibt. Zurückzuführen ist dies auf verbesserte Eigenschaften gegenüber Schlageinwirkungen.
Aus den Daten geht ebenfalls hervor, dass selbst die CI-Träger, die vor 23 Jahren ein Cochlear-Implantat erhalten haben, zu über 93 Prozent immer noch mit diesem Original-Implantat versorgt sind.
„Durch die lückenlose Dokumentation – über mittlerweile 23 Jahre und für über 168.000 registrierte Implantate – bieten wir ein Höchstmaß an Sicherheit“, so Robert Pera abschließend. „Jeder noch so seltene Ausfall eines Systems wird von uns in einem aufwändigen Verfahren analysiert, um die Zuverlässigkeit stetig weiter auszubauen. Zudem gewährt Cochlear für jedes Implantat eine zehnjährige Garantie, die sogar einen Ausfall durch äußere Einwirkungen abdeckt.“
Pressekontakt: Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG, Durdane Erseker, Tel.: +49 (0)511 542 77 225, E-Mail: derseker@cochlear.com
Redaktioneller Hinweis:
Die Firma Cochlear ist weltweiter Marktführer für die Entwicklung und Herstellung von Cochlea-Implantaten (CI). Die bahnbrechende Technologie dieser CI-Systeme ermöglicht es Kindern und Erwachsenen mit hochgradigem und an Taubheit grenzendem Hörverlust wieder zu hören. Das Unternehmen wurde 1982 gegründet, um die Forschungsarbeit des australischen Medizin-Professors Graeme Clark, dem Erfinder des mehrkanaligen Cochlea-Implantats, fortzuführen und weltweit zu vermarkten. Heute tragen mehr als 250.000 Menschen in über 100 Ländern Hörlösungen von Cochlear. Das Unternehmen beschäftigt derzeit weltweit über 2.000 Mitarbeiter. Sitz der deutschen Niederlassung von Cochlear ist Hannover.
Das Cochlea-Implantat (CI) wird unter die Kopfhaut des Patienten eingesetzt und reicht bis in dessen Innenohr. Es wandelt gesprochene Worte und andere akustische Signale in elektrische Impulse um. Durch diese Impulse wird der Hörnerv stimuliert, der sich in der Hörschnecke, der so genannten Cochlea, befindet. Zu jedem CI gehören außerdem der Sprachprozessor, der wie ein Hörgerät hinterm Ohr getragen wird, sowie die Sendespule. Gehörlos geborenen Kindern sowie hochgradig hörgeschädigten Kindern und Erwachsenen eröffnet das CI den Zugang zur Welt des Hörens und der gesprochenen Worte.
