Wie funktionieren Cochlea-Implantate?

Bei vielen Menschen ist der Hörverlust auf eine Schädigung der Haarzellen im Innenohr (Cochlea) zurückzuführen. Falls einige der Hörnerven noch funktionieren, kann ein Cochlea-Implantat das Hören unterstützen. Das funktioniert wie folgt:

Hören mit einem Cochlea-Implantat

  1. Der externe Soundprozessor erfasst die Audiosignale und wandelt sie in einen digitalen Code um.
  2. Der Soundprozessor überträgt die digital codierten Signale über die Sendespule an das Implantat.
  3. Vom Implantat werden die digital codierten Audiosignale in elektrische Impulse umgewandelt und an den Elektrodenträger in der Cochlea (Innenohr) weitergeleitet.
  4. Die Implantatelektroden stimulieren den Hörnerven in der Cochlea, der die Signalimpulse zum Gehirn weiterleitet. Dort entsteht dann eine Hörwahrnehmung.
Geringes Risiko   Weltweit etabliert
Das Einsetzen eines Cochlea-Implantats gilt als chirurgisches Verfahren mit einem geringen Risiko. Mit den für die Herstellung des Implantats verwendeten Materialen (Titan, Silikon und Platin) hat Cochlear™ seit über 25 Jahren beste Erfahrungen gemacht. Die Zuverlässigkeit der Cochlea-Implantate aus dem Hause Cochlear™ ist einzigartig.1   Seit mehr als 25 Jahren vertrauen über 120.000 Menschen weltweit einem Cochlear™ Nucleus® System als der für sie optimalen Hörlösung. 60.000 dieser 120.000 Nutzer eines Cochlear™ Nucleus® Systems haben ihr Implantat als Kind oder Kleinkind erhalten.
  1. Cochlear regularly publishes the reliability of Nucleus implants to the public according to International Standard ISO 5841-2000 and the reporting principles described in the European Consensus Statement on Cochlear Implant Failures and Explanations.

Komponenten eines Cochlea-Implantats

Soundprozessor

Implantat

 

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